Handy SIM-Karte
Einfach eigene SIM-Karte im Handy durch die des Anbieters XY ersetzten und schon können sie günstig mobil telefonieren. Solche Sätze kennt man durch zahlreiche Werbemaßnahmen der Mobilfunkanbieter. Was genau aber SIM bedeutet, das wissen die wenigsten Mobilfunkkunden. Nur das sie eines der wichtigsten Utensilien beim telefonieren mit dem Handy ist das dürfte jedem klar sein.
SIM bedeutet Subscriber Identity Module und ist im wesentlichen ein kleiner Prozessor mit Speicher der auf einer Chipkarte untergebracht worden ist. Während frühere SIM-Karten und entsprechende Steckplätze in den ersten Handys im Format ID-1 (Scheckkartenformat) waren, verwendet man heutzutage das wesentlich kleinere ID-000 Format.
Eine SIM-Karte ist zum Betrieb eines Mobiltelefons unbedingt notwendig, ansonsten lassen sich mit Handy nur die amtlichen Notrufnummern 110 und 112 anrufen. Auf dem Chip sind alle notwendigen Daten die der Netzbetreiber braucht um den jeweiligen Mobilfunknutzer eindeutig zuzuordnen.
Jede SIM-Karte wird mit einem PIN, einer persönlichen Identifikationsnummer vor dem Zugriff Unbefugter geschützt. Sie erhalten darum auch immer beides zusammen ausgehändigt. Anhand der Daten die auf der Chipkarte gespeichert sind, kann der Mobilfunkbetreiber die von ihnen genutzten Leistungen erkennen und später auch mit ihnen abrechnen.
Durch die SIM-Karte wird aus einem Handy erst ein Mobiltelefon mit dm man auch wirklich die Dienste der Mobilfunkbetreiber in Anspruch nehmen kann.
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