Der GSM Standard

Das kommerzielle Mobilfunkgeschäft begann in Deutschland durch die Einführung des GSM-Standard. Dabei steht GSM ursprünglich für Groupe Spécial Mobile und kommt aus dem französischen Sprachraum. Heute verwendet man GSM auch für die neue und internationalere Abkürzung Global System for Mobile Communications, wobei es dann korrekter Weise GSMC heißen müsste, aber lassen wir jetzt mal solche Spitzfindigkeiten beiseite und kommen wieder zum Kern des Themas.

Der GSM-Standard bildete die Grundlage für die komplett digitalen und zu Beginn abhörsicheren Mobilfunknetze in Deutschland. Sie haben richtig gelesen abhörsicher. Bei der Entwicklung des neuen digitalen Standards GSM wurde besonderen Wert auf eine hohe Sprachqualität, sowie besonders hoher Abhörsicherheit gelegt.

Erst nach Fertigstellung und Inbetriebnahme wurden die Netzbetreiber per Gesetzt verpflichtet, für einen dreistelligen Millionenbetrag die Netze nachzurüsten. Das heißt den Behörden die Möglichkeit zu geben die Gespräche abzuhören. Die Begründung: Durch abhörsichere Mobilfunknetze entsteht ein rechtsfreier und der Kontrolle der Behörden entzogene Raum. In einem Rechtsstaat leider nicht möglich.

Das deutsche D- und E-Mobilfunknetz basiert auf dem GSM-Standard, ebenso wie mehr als 660 GSM-Mobilfunknetze in rund 200 Ländern und Erdteilen rund um den Globus. Dreiviertel aller Mobilfunkkunden auf der Welt telefonieren im GSM-Standard. Demnach nutzen 1.6 Milliarden Menschen diesen äußerst erfolgreichen Mobilfunk-Standard und die Wachstumsmärkte Asien, Afrika und Lateinamerika sind noch nicht einmal vollständig erschlossen.





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