Handys von BenQ-Siemens

Mit der Veräußerung der Mobilfunksparte des Münchener Siemens Konzerns Siemens-Mobile endete das letzte Kapitel über die Mobiltelefonhersteller aus Deutschland. Das taiwanesische Unternehmen BenQ übernahm von Siemens die defizitären Unternehmensteile und kündigte umfassende Restrukturierungsmaßnahmen an.

Damit endete die ruhmreiche Geschichte von Siemens-Mobile. Zu Beginn der Mobilfunkära in Deutschland konnte die Marke Siemens beeindruckende Marktanteile von fast 25 Prozent vorweisen. Das hieß das jedes vierte Handy in Deutschland defacto von Siemens war.

Fehlende Innovationen, die starke Konkurrenz aus Fernost und ein etwas verstaubtes Image trugen viel zu der Pleite bei. Siemens schaffte es nicht rechtzeitig Trends zu erkennen und entsprechende Handys anzubieten. So war Siemens einer der letzten Hersteller die Klapphandys in ihr Produktportfolio aufnahmen, obwohl sie zu den Absatzstärksten Modellen bei anderen Herstellern gehörten. Siemens gelang es nicht seine starken Marktanteile zu behaupten und sie gewinnbringend für die Zukunft zu nutzen.

Mit der Übernahme von Siemens-Mobile ist BenQ der großflächige Einstieg in den deutschen Markt gelungen. Durch den relativ hohen Bekanntheitsgrad der Marke Siemens-Mobile und der innovativen Technik von BenQ können sich somit hohe Synergieeffekte ergeben. Insbesondere die Stellung von BenQ als einer der weltgrößten LCD-Bildschirmhersteller lässt noch einiges für die Zukunft hoffen.
BenQ-Siemens die Wiedergeburt einer traditionsreichen Marke im neuen technologischen Gewand.





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